Körper stören. In der Ausstellung „Rote Wiederbelebung“ zeigt das kurdische queere Kollektiv Sur Arbeiten, in denen Körper sich nicht anpassen. Sie treten auf, bleiben sichtbar, entziehen sich.
Was sonst geordnet, kontrolliert oder verdrängt wird, kommt hier nicht zur Ruhe. Körper nehmen Raum ein – nicht als Abbild, sondern gegen ihr Verschwinden.
Fotografie, Performance und Text greifen ineinander und verschieben die Wahrnehmung: weg vom Blick auf den Körper, hin zu dem, was in ihn eingeschrieben ist.
Es entsteht ein Raum, in dem Präsenz nicht verhandelt wird. Sondern stattfindet.