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Ryuichi Sakamoto - CODA
FOTO: © © June Ueno

Ryuichi Sakamoto - CODA

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Ryûichi Sakamoto ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. In den späten 70ern erfindet er mit der Band Yellow Magic Orchestra den japanischen Techno-Pop und veröffentlicht als Solo-Künstler erste Alben zwischen elektronischer, klassischer und Weltmusik. In den 80er und 90er Jahren komponiert er legendäre Soundtracks für „Merry Christmas, Mr. Lawrence“, „Der Himmel über der Wüste“ und „Little Buddha“. Für die Filmmusik zu „Der letzte Kaiser“ wird er 1987 mit dem Oscar ausgezeichnet. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima galt er als einer der Wortführer der Antiatomkraft- Bewegung in Japan.

Regisseur Stephen Nomura Schible hat den Komponisten ab 2012 mit der Kamera begleitet und ein berührendes Porträt geschaffen, das sich neben der Musik auch mit Umweltthemen und der schweren Krebserkrankung von Sakamoto beschäftigt.

Bild © Salzgeber & Co. Medien GmbH

Musik im japanischen Film - Eine inspirierende Verbindung von Klang und Bild

Für nahezu alle Filme ist Musik ein essenzieller Bestandteil. Der Soundtrack eines Films unterstreicht seine Atmosphäre und der Titelsong oder bestimmte Leitmotive, die einzelnen Charakteren oder Handlungssträngen zugeordnet sind, schaffen oft bleibende Erinnerungen.

Die Filmreihe stellt acht Werke vor, die zwischen 1985 und 2021 entstanden sind und bemerkenswerte Beispiele für die Beziehung von Film und Musik darstellen.

Den Auftakt bildet ein Antikriegsdrama, bei dem eine Harfe auch inhaltlich eine tragende Rolle spielt (Die birmanische Harfe), gefolgt von einem Drama und einer Komödie, bei denen die Komponisten bei den „Japanese Academy Awards“ in der Kategorie „Beste Musik“ nominiert bzw. ausgezeichnet wurden (Die Filmschauspielerin, Swing Girls). Mit zwei Dokumentationen wird der bedeutende Komponist, Pianist und Musikproduzent Sakamoto Ryûichi gewürdigt, der legendäre Soundtracks geschrieben hat und am 28. März 2023 verstorben ist. Eine weitere Dokumentation beschreibt das Schicksal einer jüdischen Musikerfamilie, die lange in Japan gelebt hat (Die Familie Sirota und das 20. Jahrhundert). Abgerundet wird die Reihe von zwei Anime: einer Geschichte über den Gründer der Tsugaru-Shamisen-Musik (NITABOH, The Founder of Tsugaru Shamisen) und einem Rock-Musical über einen begnadeten Tänzer, das vor 600 Jahren spielt (Inu-Oh)

Preisinformation:

Eintritt frei

Location

Japanisches Kulturinstitut Köln Universitätsstraße 98 50674 Köln
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