FOTO: © Niclas Hasemann

Salomes Tanz

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Eine Frau - zerrissen zwischen Institutionen, Gewalt und denen, die für diese einstehen.

Salome von Oscar Wilde reduziert auf den zentralen Machtkonflikt: Herodes der Tetrach, Jochanaan der Prophet und Salome die Königinnentochter. Ein Dreieck der Gewalt, der Macht und des Machtmissbrauchs.

Herodes verliert sich in seiner Herrschsucht und steht mit seiner Gottesfurcht unter ständigem Einfluss des Propheten. Der Prophet fürchtet den König nicht, doch er verachtet Salome und das, was sie ist. Eine Frau. Der eine spricht ihr das Existenzrecht ab und der andere sieht sie nur als ein Objekt seiner Begierde. Und Salome? Salome kämpft um ihr Leben. Ob sie diesen Kampf gewinnen kann oder ob am Ende alle verlieren, das steht offen. Gewalt wird mit Gewalt beantwortet. Doch vielleicht muss etwas sterben, um Platz für etwas neues zu machen. Sogar sie selbst.

Eine Inszenierung geleitet durch Musik, Bewegung und Sprache.

 

Text: Nach Oscar Wilde, bearbeitet von Lea Reinhardt, Leander Rennecke, Mona Schäfer

Regie: Lea Reinhardt

Dramaturgie: Mona Schäfer

Kostüm: Niclas Hasemann

Choreographie: Alexander Bolk

Musik: Leander Dittrich

Künstlerische Beratung: Leander Rennecke

Mit: Mascha Stummer, Nikolai Novikov und Robert Kapelle

Location

Brotfabrik Berlin Cali­ga­ri­platz 1 13086 Berlin

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