Mã ما bedeutet „Wir“: kein festes Wir, sondern ein offenes, tastendes. Ein Wir, das im gemeinsamen Tun wächst.
Der letzte Abend der dreiteiligen Reihe von Salon Mã ما verdichtet sich zu Dialog, Spannung und kollektiver Intensität. Unterschiedliche Impulse treffen aufeinander, Reibungen und Entscheidungen werden herausgefordert.
Musik, Performance und Gespräch verweben sich zu einer Live-Situation, die im Moment entsteht. Jede*r bringt eine Idee mit – etwas, das „schon immer ausprobiert werden wollte“.
Den Abschluss der dritten und letzten Edition von Salon Mã ما bilden Stimmen, die auf einen Open Call zur Frage “Was ist dein Wir?“ geantwortet haben.
Zu Gast in der dritten Edition sind:
Schauspieler, Autor und Sprecher Patrick Khatami studierte von 1997 bis 2001 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Seit 2017 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit post theater, für das er als Co-Autor und Performer tätig ist – mit Auftritten im Theater Rampe Stuttgart, dem TD Berlin sowie im Dock 11. Neben seiner Bühnentätigkeit ist Patrick Khatami als Sprecher (u. a. für Studio Hamburg) sowie in verschiedenen Fernsehproduktionen wie dem Tatort oder der ZDF-Serie Der Kriminalist und in Kinoproduktionen wie Wir schaffen das schon (Andreas Arnstedt).
Saba Alizadeh zählt zu den prägenden Stimmen der zeitgenössischen iranischen Musik und verbindet als Kamancheh-Virtuose Neo-Musique Concrète mit elektroakustischer und Mixed-Media-Komposition. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen persönlicher Intimität und politischer Dringlichkeit und erzeugen dichte, filmisch anmutende Klangräume. Er ist Gründer der Teheraner Plattform „Noise Works“ für experimentelle Musik und wird åinternational auch als Fotograf ausgestellt.
Salome Dastmalchi wurde in Berlin geboren und studierte von 2002 bis 2006 an der Hochschule der Künste in Bern Schauspiel. 2010 spielte sie u.a. Katarina in einer Basler Inszenierung von Dämonen, in Das blaue, blaue Meer am Heimathafen Neukölln und in Die Fozen am Ballhaus Ost. Zusätzlich debütierte sie als Autorin und Regisseurin am HAU 3 mit Mein Herz ist voller Hass – und das liebe ich. Im April 2022 inszenierte Salome Dastmalchi Identitti von Mithu Sanyal für das Staatstheater Darmstadt und wurde damit im Jahrbuch 2022 von „Theater heute“ als Nachwuchskünstlerin nominiert.
Und Gäste aus dem OPEN CALL mit ihren Beiträgen.