Anlässlich der Überblicksausstellung „Soy Energía“ von Sandra Vásquez de la Horra im Haus der Kunst München trifft die Künstlerin auf ihre langjährige Weggefährtin Cecilia Vicuña. Es ist das Zusammentreffen zweier prägender internationaler Stimmen mit chilenischen Wurzeln in der Gegenwartskunst. Das Gespräch bringt zwei Künstlerinnen zusammen, die eine langjährige Freundschaft verbindet und deren Werke eindringlich Themen wie Exil, Erinnerung, Spiritualität, indigene Kosmologien, Körper und Widerstand verhandeln.
Was Vicuña und Vásquez de la Horra verbindet, ist eine Praxis, die Poesie, Ritual und politische Dringlichkeit miteinander verwebt - geprägt von den Erfahrungen der Diktatur, Migration und dem Einsatz für Menschen- und Frauenrechte. Das öffentliche Gespräch, das von Jana Baumann, Kuratorin der Münchner Ausstellung moderiert wird, markiert einen historischen Moment, ein seltenes Aufeinandertreffen zweier künstlerischer Positionen, die über Jahrzehnte hinweg starke Resonanz entfaltet haben.
In Kooperation mit Salta art.