Jonathan Shaw ist ein berühmter Tätowierer, Illustrator, Autor – aber vor allem ist er ein Freigeist.
“A man free of body and free of mind" – Jonathan Shaw lässt sich in keine Schublade stecken. Seine Eltern sind der berühmte Big Band-Musiker Artie Shaw und Hollywood Schauspielerin Doris Dowling, seine Kindheit bezeichnet er selbst als “american nightmare”. In den 1970er-Jahren flieht er, inspiriert von seinem Freund Charles Bukowski, nach Brasilien, in den 1980er-Jahren kehrt er zurück und revolutioniert die US-amerikanische Tattooszene. Zu seinen Kunden und besten Freunden zählen Jim Jarmusch, Iggy Pop und Johnny Depp. Doch auf dem Höhepunkt seiner Karriere holen ihn die Dämonen seiner Jugend ein. Shaw erfindet sich neu – und wird diesmal zum gefeierten Autor. Eine Biographie, wilder und bunter als ‘Fear and Loathing in Las Vegas’. Eva Weinmann