Sean Scully, geb. 1945 in Dublin, entwickelte seit den 1970er-Jahren in New York eine der zentralen Positionen der geometrischen Abstraktion. Seine aus Streifen, Balken und Quadraten aufgebauten Kompositionen verbinden formale Strenge mit hoher emotionaler Intensität, die sich im dynamischen Duktus des satten Farbauftrags und den offenliegenden, ausgefransten Farbrändern zeigt.
Scullys Malerei verleiht der geometrischen Form eine körperliche und existenzielle Dimension. Farbe und Struktur werden zu Trägern von Rhythmus, Spannung und Erinnerung und öffnen die scheinbar statische Ordnung zu einer sinnlichen Raumerfahrung.
Am 26. Februar zeigt die Walter Storms Galerie Sean Scullys zweite Einzelausstellung in der Galerie, nachdem er 2009 mit einer Einzelausstellung die Eröffnung des Standorts in der Schellingstraße markierte. Sein Werk wurde in zahlreichen internationalen Retrospektiven gezeigt, unter anderem in der Whitechapel Art Gallery, London, im Hirschhorn Museum, Washington, im Metropolitan Museum of Art, New York, sowie im Kunstmuseum Bern und im Lentos Kunstmuseum, Linz. Sean Scully lebt in New York, Barcelona und Mooseurach bei München.
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