Es erfordert Mut, eigene Texte vor einem unbekannten Publikum vorzutragen – und noch mehr Mut, sie in einer Sprache zu verfassen und zu lesen, die erst seit Kurzem erlernt wird. In den Texten geht es um persönliche Hoffnungen, Wünsche und Sorgen. Die Autor*innen geben Einblicke in ihre Lebensrealitäten und eröffnen neue Perspektiven. Bevor sie längere Texte verfasst haben, starteten die Autor*innen mit Haikus, einer japanischen Gedichtform, die kurze Sätze und eine bestimmte Silbenstruktur beinhaltet. Daraufhin folgten längere Prosatexte.
Vom 21. bis 24. Mai 2026 findet im Rautenstrauch-Joest-Museum in Kooperation mit dem Verein Rom e. V. eine Veranstaltungsreihe statt, in der Rom*nja und Sinti*zze für sich selbst sprechen. Im Mittelpunkt stehen ihre Stimmen, Erfahrungen und Perspektiven: Es geht um Selbstbestimmung, Widerstand und um die Kraft und Zuversicht, die aus kreativen Prozessen entstehen.
Im Anschluss an die Lesung laden wir zum Austausch und zur Reflexion ein.
Weitere Informationen gibt es hier Rautenstrauch-Joest-Museum Köln | DJELEM DJELEM
Kommt vorbei! Wi freuen uns auf Euch.