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»Semiotiken der Drecks­arbeit« (Nuray Demir)
FOTO: © Kathrin Schäfer

»Semiotiken der Drecks­arbeit« (Nuray Demir)

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Schon die Mütter und Väter der Performer*innen Nuray Demir und Minh Duc Pham beseitigten den Dreck aus den macht­vollen Insti­tutionen. An den frühen Morgen, wenn die Theater und Museen leer waren, entfernten sie den Urinstein aus den Pissoirs oder entleerten die Papierkörbe mit den Text­entwürfen für die Absagen an die Künstler*innen of Color. Auch das Leben der zweiten Generation spielt sich außerhalb des Blickes der Dominanz­gesellschaft ab und auch sie sind zur Drecks­arbeit verdammt. In ihrer Produktion arbeiten Nuray Demir und Minh Duc Pham hart daran, die Institution sauber erstrahlen zu lassen. Die aggressiven Allzweck­reiniger der Kultur­wissenschaften greifen mittlerweile ihre Gesundheit an. In »Semiotiken der Drecksarbeit« schieben die beiden unbezahlte Überstunden, um die hart­näckigen ideologischen Ablagerungen der Institution abzubeizen.

*Die Semiotik versteht menschliche Kommu­nikation als eine Wissenschaft. Hierbei schaut sie auf die Zeichen der Kommu­nikation, wie zum Beispiel Wörter, Bilder oder Gesten. Für manche Lebens­bereiche bleiben die Zeichen unerforscht. Diese Arbeit übernehmen dann Performer*innen.

Am Fr mit Publikumsgespräch im Anschluss.

Nuray Demir ist Künstler*in und Kurator*in im Bereich der visuellen, dar­stellenden Künste. Ihre Praxis ist von einem forscherischen und radikal trans­disziplinären Ansatz gekenn­zeichnet. Demir realisierte Projekte an diversen Institutionen, wie etwa dem Haus der Kulturen der Welt, dem Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg, dem HAU Hebbel am Ufer in Berlin und den Wiener Festwochen. Zudem trägt sie ihre Ansätze in die Lehre, etwa an der Weißensee Kunst­hochschule Berlin. Aktuell ist sie Stipendiat*in der Kultur­akademie Tarabya.

Informationen zur Barrierefreiheit:

Die Vorstellung dauert ca. 60 Minuten ohne Pause.
Es wird deutsche Lautsprache verwendet.
Es kommt laute Musik vor – bei Bedarf erhalten Sie beim Einlass Ohrenstöpsel.
Es kommen Nebeleffekte vor.
Der Publikumsbereich auf der Tribüne ist bestuhlt.
Es gibt zwei Rollstuhlplätze, die nach Verfügbarkeit reserviert oder als Ticket-Kategorie im Onlineshop und an der Abendkasse ausgewählt werden können. Alternativ können Sie telefonisch oder per Email Tickets reservieren: Tel 0421 520 80 70 (Mo, Mi—Fr 10:00 bis 14:00, auch AB) oder ticket@schwankhalle.de Abholung an der Abendkasse bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn.

CREDITS
Konzept, Choreografie & Performance: Nuray Demir
Von und mit: Minh Duc Pham
Cultural-Intimacy-Coach: Gürsoy Doğtaş
Musik: Neda Sanai
Kostüme: Nadine Bakota
Banner: George Demir
Licht: Lea Schneidermann
Text: Fatma Aydemir
Outside Eye: Ariel Efraim Ashbel
Assistenz: Maximilian Neretin
Produktionsleitung: Andrea Caroline Keppler

Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Künstlerhaus Mousonturm, Gessnerallee Zürich.
Unterstützt durch: NATIONALES PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Preisinformation:

Solidarisches Preissystem: 7 / 10 / 14 € (frei wählbar) Online-Tickets zzgl. 1,50 € Gebühr. Bremen Pass: 3 € Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 5 € Kultursemesterticket: kostenlos Vorverkauf online sowie an allen Nordwest-Ticket-Vorverkaufsstellen. Restkarten ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

Location

Schwankhalle Buntentorsteinweg 112/116 28201 Bremen
Schwankhalle
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