am September und Oktober wird Constanza Macras‘ neues Stück THE FUTURE an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Präsentieren.
Vorstellungen im September und Oktober:
21.09.22 19:30
27.09.22 19:30
17.10.22 19:30
https://www.volksbuehne.berlin/#/de/repertoire/the-future
Das dringende Bedürfnis, etwas Konkretes über die Zukunft herauszufinden, hat die Menschen durch die Geschichte hindurch immer wieder beschäftigt. Schon in der Antike wurden Orakel befragt, Eingeweide von Opfertieren gedeutet und Sternkonstellationen beobachtet. Über Jahrzehnte hinweg prophezeite der schillernde Walter Mercado die Zukunft in seinen TV-Auftritten wie unzählige andere Astrologie-Online-Websites heutzutage.
In der Zukunft untersuchen wir die Zukunft in der Vergangenheit und verschiedene Theorien der Zeit, Orakel und Rätsel sowie, den Gedanken von Karen Barad folgend, die Möglichkeit, dass die Vergangenheit noch nicht angekommen ist. Vielleicht hat sich die Zukunft langsam immer wieder abgeschafft und alles, was uns bleibt, ist die endlose und zeitlose Reproduktion von Anachronismen.
Wie in dieser Clubszene in einem Science-Fiction-Film: egal, wann er produziert wurde, wird ein Club dargestellt, der sich für immer in den 80er Jahren befindet und in dem die Weltuntergangsuhr auf 5 Minuten vor zwölf steht.
Es kommt ein Sturm auf, sagt der Mann an der Tankstelle. Ich weiß, sage ich, spiel wieder Sarah Connor.
Konzept, Text und Choreografie: Constanza Macras
Text: Constanza Macras mit zusätzlichen Textbeiträgen von René Pollesch
Dramaturgie: Carmen Mehnert
Von und mit: Simon Bellouard, Alexandra Bódi, Emil Bordás, Fernanda Farah, Rob Fordeyn, Johanna Lemke, Sonya Levin, Thulani Lord Mgidi, Daisy Phillips, Miki Shoji
Live Musik von und mit: Tatiana Heuman, Kristina Lösche-Löwensen, Katrin Schüler-Springorum
Komposition: Robert Lippok
Bühnenbild: Alissa Kolbusch
Lichtdesign: Hans-Hermann Schulze
Tondesign: Tobias Gringel
Kostüme: Eleonore Carriere
Eine Koproduktion von Constanza Macras | DorkyPark und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Koproduzent: Piccolo Teatro di Milano – Teatro d’Europa. Gefördert vom Land Berlin – Senatsverwaltung für Kultur und Europa.