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Linke Solidarität mit der Ukraine. Vortrag und Diskussion mit Evelyn Deller

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Seit dem Beginn der russischen Vollinvasion leisten unterschiedliche Gruppen militärischen Widerstand, der antiimperialistische Charakter sowie die Kontinuität ukrainischer antifaschistischer Selbstverteidigung wird dabei oft vertuscht. Gerade die sich selbst als antiimperialistisch bezeichnenden Gruppen in Deutschland werden ihrem Anspruch nicht gerecht, verbreiten Fake News aus Russland, und delegitimieren die Verteidigung der ukrainischen Bevölkerung gegen einen über Jahrhunderte alten Feind.

Im Vortrag soll dieses verzerrte Bild durch einen historischen Umriss geschärft und neu geordnet werden, damit sich auch Linke jedes Spektrums in Deutschland zukünftig gegen russische Propaganda immunisieren können. Deshalb wollen wir auch verstehen, aus welchen Quellen sich die russisch-imperialistische Ideologie speist - und ob überhaupt etwas an ihnen wahr ist. Es geht darum, dass Linke nicht nochmal den Fehler begehen, und "versehentlich" Spenden für russische
rechtsextreme Bataillone sammeln, nachweislichen Faschisten im Rahmen einer Rosa-Luxemburg-Konferenz eine Bühne bieten oder in vielgelesenen Zeitschriften angeblich ukrainische antifaschistische Gruppen als Gegenbeispiel für Waffenlieferungen anführen. Denn ja, das alles ist seit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine, also seit 2014, in Deutschland passiert. Und das mangelnde Wissen bringt alljährlich weitere gefährliche Allianzen zusammen.

Abgerundet wird der Vortrag mit der Vorstellung von selbstorganisiertem, emanzipatorischem Widerstand am Beispiel der Gruppe "Radical Aid Force" - ein Ausblick, der zeigen kann, wie praktische antifaschistische Allianzen Frieden sichern können.

Location

Stallgasse Burgholzstraße 22a 44145 Dortmund

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