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SORRY FOR THE GENOCIDE
R: Theodora Shandé, Matteo Emanuel, Namibia/Deutschland 2025, OF m. engl. UT, 90 min.
„Sorry for the Genocide“ ist eine dokumentarische Reise in eine komplizierte, doch gemeinsame Geschichte zwischen Namibia und Deutschland, die noch heute durchaus präsent ist.
Zwischen 1904 und 1908 töteten deutsche Kolonialtruppen im heutigen Namibia bis zu 100.000 Menschen ein Verbrechen, das Historiker als den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts bezeichnen.
Über ein Jahrhundert später will Deutschland diesen Genozid offiziell anerkennen und mit der sogenannten „Joint Declaration“ eine Entschuldigung aussprechen. Doch das Abkommen stößt auf Widerstand innerhalb der betroffenen Communities. Insbesondere die Nachfahren der Ovaherero- und Nama-, sowie der San- und Damara-Communities, die die Gräueltaten direkt trafen, fühlen sich ausgeschlossen. In den Verhandlungen zwischen den beiden Regierungen bleiben ihre Stimmen ungehört. Sie verlangen Gerechtigkeit und Mitbestimmung über ihre eigene Geschichte.
Der Film lässt alle zu Wort kommen, um das zu erreichen, was bisher scheiterte – eine Aussöhnung, die alle Beteiligten einbindet und die Frage nach einer gemeinsamen Zukunft stellt.
In Anwesenheit des Filmteams
Eine Veranstaltung des Afrika Film Festivals Köln und Wave In Motion GmbH.
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