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Stadtführung: Was die Stadt am Laufen hält
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Licht auf Knopfdruck, sauberes Trinkwasser, geregelte Abwasserentsorgung und öffentliche Verkehrsmittel erscheinen uns selbstverständlich. Doch ohne diese Versorgungssysteme wäre weder unser Alltag noch moderner Konsum denkbar. Wie wichtig Infrastruktur ist, bemerken wir oft erst, wenn sie nicht funktioniert. Wenn Züge sich vermehrt verspäten oder der Strom ausfällt, wird aus einer selbstverständlichen Dienstleistung schnell ein öffentliches Ärgernis.
Der Stadtspaziergang folgt den Spuren von Strom, Gas, Wasser, Verkehr und Entsorgung in der Dortmunder Innenstadt. Viele dieser Strukturen entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Dortmund rasant wuchs. Lebten hier 1850 noch etwas mehr als 10.000 Menschen, waren es 1900 bereits über 140.000. Die Stadt musste Straßen pflastern, Bürgersteige anlegen, Wasserleitungen und Kanalisation bauen, Gaswerke errichten und neue Verkehrsmittel schaffen.
Was heute normal wirkt, galt damals mitunter als technische Sensation. Vom Anschluss an ein elektrisches Netz mussten die Haushalte zunächst überzeugt werden, anderes wurde gar als überflüssig oder unsinnig abgelehnt. Der Rundgang zeigt, wie die moderne Stadt entstand und warum eine funktionierende Infrastruktur weit mehr ist als eine technische Leistung. Sie ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe, schafft Vertrauen und trägt zum Zusammenhalt einer Stadtgesellschaft bei.
Treffpunkt: am „Chip“ vor dem neuen Museumseingang/Platz von Amiens.
Die Tickets müssen vorab im Museum für Kunst und Kulturgeschichte gekauft werden.
Preisinformation:
8,90 € pro Person, 4,50 € ermäßigt
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