FOTO: © Christina Wheeler

Surrender to the Totality of Blackness

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In einer Uraufführung präsentiert Christina Wheeler “The Totality of Blackness Trilogy”. Die Ton-Gedicht-Suite besteht aus drei multimedialen, immersiven Klang- und Videoperformances, die neue Zugänge zu Erfahrungen des Schwarzseins eröffnen wollen und zu den Ängsten, die damit häufig verbunden sind. Die Trilogie wird von der Künstlerin an drei aufeinanderfolgenden Abenden aufgeführt. Jedes Tongedicht wird durch subtile, langgezogene Gesangstechniken mit Effektbearbeitung vorgetragen, die es dem Publikum ermöglichen sollen, die Botschaft der Musik sowohl als meditative Anrufung als auch als transportierende Erfahrung zu erleben. Wheeler möchte eine neue Beziehung zu Erfahrungen des Schwarzseins anregen und Orte der Liebe für das Selbst schaffen, in denen es sich sowohl im Verhältnis zur Welt wiedererkennen, als auch in ein größeres Universum einbezogen erleben kann.Der zweite Teil der Suite, “Surrender to the Totality of Blackness”, wurde ursprünglich von der Black-Lives-Matter-Bewegung inspiriert und beginnt in einem gemächlichen Tempo, verlangsamt sich weiter, um graduell jegliche Rhythmusstruktur aufzugeben und sich zu einem reinen Ambient-Sound zu wandeln. Auf der textlichen Ebene befasst sich Wheeler mit Fragen gesellschaftlicher Kontrolle, des Loslassens und der Hingabe an die größeren Elemente der Welt und des Universums. Die Instrumentierung der Komposition besteht aus Stimme, digitalem Sampler, Array Mbira, Qchord, Autoharp, virtuellen Synthesizern und Elektronik. Das immersive, ambisonische Sounddesign verbindet Klänge, die auf die Erde, das Meer, den Himmel und das Universum verweisen, und wird durch einen Multi-Lautsprecher-Array in den Raum projiziert.

Location

HAU - Hebbel am Ufer
Stresemannstr. 29
10963 Berlin

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