Während die meisten Frauen der ersten Frauenbewegung in der Zeit des Ersten Weltkrieges sich dem nationalen Denken verpflichtet sahen, organisierten pazifistisch denkende Frauen aus vielen europäischen Ländern 1915 einen internationalen Frauenfriedenskongress in Den Haag. Obwohl vielen die Ausreise verwehrt wurde, trafen sich über tausend Frauen aus ganz Europa und den USA. Darunter Frauen wie Aletta Jacobs, Anita Augspurg oder Rosa Manus.
Stella Shcherbatova, psychologische Beraterin des EL-DE-Hause für Opfer antisemitischer Übergriffe, und Almuth Voss, ehemalige Berufsschulpfarrerin, nehmen während der szenischen Lesung unter anderem deren Rollen an. Begleitet werden sie dabei am E-Piano von Dina Goncharova. Darüber hinaus befassen sie sich damit, was Frauen heute aus internationaler Perspektive denken und tun.
Die Lesung ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – die Erste Frauenbewegung in Köln", des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, die Sie noch bis zum 22. März 2026 sehen können.
Preisinformation:
Die Plätze sind begrenzt, die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungarchiv@stadt-koeln.de oder telefonisch unter 0221/221-24455 ist erforderlich.
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