Mit dieser Sonderausstellung greift das Stadtmuseum Halle ein zentrales Thema der Stadtgesellschaft auf. Menschen ohne eigenen sicheren Wohnraum sind ständig dem öffentlichen Blick ausgesetzt und erleben oft Ausgrenzung und Entmenschlichung. Die Ausstellung stellt sich diesem Blick entgegen. Sie folgt Betroffenen an die Orte, an denen sie leben, Unterstützung finden oder Aufnahme erhalten.
Studierende der Kunsthochschule Burg Giebichenstein führten Gespräche, Interviews und Workshops mit Betroffenen und besuchten Einrichtungen wie die Sozialberatung, das Haus der Wohnhilfe und die Wärmestube. Die entstandenen Fotografien, Zeichnungen, Recherchen, Zitate und Texte stammen teilweise direkt von den Betroffenen selbst. Sie gestalten die Ausstellung aktiv mit.
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Studiengang Kommunikationsdesign Fotografie der Burg Giebichenstein, der Evangelischen Stadtmission Halle e.V. und dem Stadtmuseum Halle. Gemeinsam möchten sie das Thema sichtbarer machen und Akzeptanz sowie Solidarität in der Stadt stärken.
Initiatorin ist die Evangelische Stadtmission Halle, die sich seit 1888 für Menschen in Not einsetzt und täglich Personen unterstützt, die wohnungslos sind oder Gefahr laufen ihre Wohnung zu verlieren. Gemeinsam mit weiteren Partnern im Bündnis „Wohnungslosigkeit überwinden“ wirkt sie am Nationalen Aktionsplan „Gemeinsam für ein Zuhause“ mit.
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