FOTO: © Takudzwa Mukesi
Takudzwa Mukesi | Echoes from Black (w)holes: (Form)ularising Singularity
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Performative Reading
Affect, memory, and sensation
Diese Präsentation inszeniert eine Form ritueller Forensik, nicht die Rekonstruktion einer einzigen Wahrheit, sondern die Aktivierung von Spuren. Die Stimme wird zu einem Instrument, um zu erahnen, was unter den vorherrschenden Erzählungen fortbesteht, was nachklingt, was sich wandelt, was sich an den Körper anlagert und weiterbesteht. Sie artikuliert die Bedingungen der Aneignung verschiedener Spukphänomene, die ohne Auflösung begraben wurden. Sie schafft Räume; das Publikum wird nicht als passive Zuhörer positioniert, sondern als Zeugen innerhalb dieses Feldes des Entstehens. Hier zuzuhören bedeutet, in die Nähe instabiler Formen zu treten, Ausdrucksformen zu begegnen, die zwischen Offenbarung und Verzerrung oszillieren.
Die Stimme fungiert als Träger von Rückständen. Sie bewegt sich durch den Körper, bevor sie verstanden wird, und registriert sich als Schwingung, Unterbrechung, Dissonanz. Sie schichtet Affekt, Erinnerung und Empfindung auf eine Weise, die über die Sprache hinausgeht.
So ermöglicht sie uns eine Zeitreise und einen Dialog mit der Vergangenheit.
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