FOTO: © Myriam Boulos, What's Ours / Olivia Arthur, Murmurings of the Skin © C/O Berlin Foundation, Naroska Design

TALKING BOOKS EXPANDED mit Myriam Boulos + Olivia Arthur

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Mit den Künstlerinnen Myriam Boulos + Olivia Arthur, Boaz Levin . Kurator, C/O Berlin

Sprache Englisch

Mit Talking Books lädt C/O Berlin regelmäßig dazu ein, die Welt der Fotobücher neu zu entdecken. In einer erweiterten Ausgabe des Formats stellen Künstlerinnen der Ausstellung Close Enough ihre Buchprojekte persönlich vor und geben Einblicke in ihre künstlerische Praxis.

Die meisten Werke der Ausstellung – allesamt langfristige, umfangreiche Projekte – wurden auch als Fotobücher veröffentlicht. Einige davon erschienen nach der ersten Ausstellung in New York und sind direkt von ihr inspiriert. Dabei stellen sich zentrale Fragen: Wie unterscheidet sich das Fotobuch von einer Ausstellung? Welche Rolle spielt das Buch in ihrer Praxis? Und welche Zukunft hat das Medium als eigenständige Form? 

Diesmal stellen Myriam Boulos und Olivia Arthur ihre Buchprojekte vor. Im Anschluss folgt ein Q&A mit dem Publikum.

Myriams Boulos Arbeit dokumentiert über einen Zeitraum von zehn Jahren das Leben in Beirut und reflektiert dabei persönliche und gesellschaftliche Realitäten in einem von Krieg, Trauma und Protest geprägten Libanon. Ihre Fotografien sind ein Akt des Widerstands und der Selbstermächtigung, mit dem sie lokale Geschichten aus der Perspektive der Betroffenen erzählt und so Raum für Sichtbarkeit und Verständnis schafft. 

Olivia Arthur zeigt eine fotografische Installation, die sich mit dem Körper und dessen Bedeutung auseinandersetzt, inspiriert durch ihre eigene Schwangerschaft. Sie erforscht darin, wie Menschen sich in ihrer Haut wohlfühlen, ihre körperlichen Beziehungen und Intimitäten – auch im Kontext von Pandemie, Sexualität und Technologie.
 

 

 

Olivia Arthur (*1980, UK) ist bekannt für ihre tief gehende Fotografie, die persönliche und kulturelle Identitäten erforscht. Sie hat das alltägliche Leben von Frauen in Saudi-Arabien, Indien und in verschiedenen europäischen Ländern dokumentiert. Ihre Arbeiten wurden in The New Yorker, Vogue und Time Magazine veröffentlicht. 2010 gründete sie zusammen mit Philipp Ebeling Fishbar, einen Verlag und Ausstellungsort für Fotografie in London.

Myriam Boulos (*1992, Libanon) begann mit sechzehn Jahren, ihre Kamera zu nutzen, um Fragen über Beirut, seine Menschen und ihre eigene Rolle darin zu stellen. Sie erwarb 2015 einen Master in Fotografie an der L'Académie Libanaise des Beaux Arts. Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen wie Infinite Identities (2020–2021) im Huis Marseille und C’est Beyrouth (2019) im Institut des Cultures d'Islam, Paris, gezeigt. Sie nutzt Fotografie, um die Gesellschaft zu hinterfragen und Widerstand zu leisten und trat 2021 Magnum bei.

Preisinformation:

inkl. Ausstellungen

Location

C/O Berlin Hardenbergstraße 22–24 10623 Berlin

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