Vorstellung im Rahmen der Tanztriennale Hamburg, 14. - 21. Juni 2026
Deutschlandpremiere
"CLAP & SLAP" untersucht die komplexe und lähmende Spannung, die nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 in Osteuropa entstanden ist. Diese Spannung wird aus historischer, politischer, geografischer und sozialer Perspektive sowie anhand der persönlichen Erfahrungen der beiden Performer:innen Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev beleuchtet. Auf der Bühne versuchen die beiden Künstler:innen einen Dialog, der außerhalb der Kunst unmöglich erscheint: einen Dialog zwischen der Angst und der Notwendigkeit zu handeln, zwischen kollektiver und persönlicher Verantwortung, zwischen persönlicher Tragödie und geopolitischer Katastrophe. Können wir Unterschiede respektieren, persönliche Überzeugungen hochhalten und individuelle Freiheiten schützen, ohne die Rechte anderer zu verletzen? Das ist die Frage, der sich die beiden und damit auch ihr Publikum stellen.
Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev sind international für ihr politisch engagiertes Schaffen bekannt. Sie erforschen Protestkultur, die Auswirkungen politischer Regime und persönliche Interpretationen von Freiheit. Zentral in ihren kreativen Praktiken steht der körperlich erschöpfte Körper als Symbol der Unterdrückung.
Ort: Kampnagel, P1
Sprache (n): Englisch mit deutschen Übertiteln.
Barrierefreiheit: rollstuhlgerecht, Sitzsackplatz verfügbar, Early Boarding, Abhol- und Begleitservice auf Anfrage
Info: Ab 14 Jahren empfohlen. Mögliche Trigger: Nacktheit, Darstellung körperlicher Gewalt.
Preisinformation:
Regulär 28,- Ermäßigt 16,- EUR
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