FOTO: © Paulo Pacheco

Tanztriennale 2026: Fábio (Krayze) Januário - Musseque

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Vorstellung im Rahmen der Tanztriennale Hamburg, 14. - 21. Juni 2026

Deutschlandpremiere

„Musseque“ ist mehr als ein Stück für vier Tänzer:innen: Es ist Heimat, Treffpunkt und eine Art zu leben. Der Begriff bezieht sich auf die Vorstadtviertel von Luanda, Angola - Gebiete, die überwiegend von der ärmeren Bevölkerung bewohnt werden und in denen ‚Kuduro‘ geboren wurde, ein Musik- und Tanzstil, der von vielen marginalisiert, vom Volk jedoch geliebt wird. Er entstand als Weg, während des Bürgerkriegs, der 1975 ausbrach, Raum und Freiheit zu finden.

Vor dem Hintergrund des Krieges befreien sich die vier Darsteller:innen auf der Bühne durch Rhythmus, Präzision und Widerstand und suchen nach Freiheit. Der Tanz setzt fort, was erlebt und gefühlt wurde: Vergangene Erfahrungen werden nicht vergessen, sondern in die Gegenwart transformiert. Worte werden zur Revolte, der Körper zum Widerstand. Der rhythmische, fast halluzinatorische Bewegungsfluss zeigt die Widerstandsfähigkeit derjenigen, die den Krieg ertragen haben.

Sprache (n): Portugiesisch mit englischen und deutschen Übertiteln. 
Barrierefreiheit: rollstuhlgerecht, Sitzsackplatz verfügbar, Early Boarding, wenige Sitzplätze, Stehplätze rund um die Spielfläche, Abhol- und Begleitservice auf Anfrage
Info: Mögliche Trigger / sensorische Reize: Stroboskoplicht und Nebel. Vereinzelt kann es zu körperlicher Nähe kommen. Thematisiert den Angolanischen Bürgerkrieg. 

Location

Kampnagel / K6 Jarrestrasse 20 22303 Hamburg

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