Kano – für fast vierhundert Jahre zwischen den 1480ern und 1880ern steht dieser Familienname in Japan durch einen kohärenten, wiedererkennbaren Stil als Marke für Bilder der Macht.
Organisiert als familienähnlicher Verbund von Werkstätten unter der Leitung eines männlichen Oberhaupts, kann das Netzwerk der Kano ab dem 17. Jahrhundert jederzeit eine Vielzahl von Malern mobilisieren, die selbst umfangreichste Großprojekte wie etwa die Ausmalung schlossartiger Residenzen arbeitsteilig organisieren und in kürzester Zeit realisieren. Die Möglichkeit, begabte Schüler durch Adoption und häufig Verheiratung mit weiblichen Familienangehörigen in das Haus Kano aufzunehmen, sichert dessen Kontinuität und sorgt regelmäßig für neue Talente. Erst der Niedergang der Militäraristokratie im 19. Jahrhundert leitete auch das Ende der Kano ein.
Diese Wechselpräsentation zeigt eine Auswahl von Malerei der Kano aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst.
„Tausend Pinsel, ein Stil! Das Haus Kano und Malerei als Familiengeschäft“ ist eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum.
- Laufzeit: 10.Dezember 2025 bis 02.März 2026
- Öffnungszeiten: mittwochs bis montags von 10:30 – 18:30 Uhr. Dienstag ist ein regulärer Schließtag.
- Ort: Raum 318, „Kunst aus Japan“
- Es ist ein Humboldt Forum Ticket erforderlich. Es gilt für alle kostenpflichtigen Ausstellungen.
- Preis: 14,00 EUR / 7,00 EUR ermäßigt
- Rollstuhlgerecht
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