Montenegro gilt als fortgeschrittenster Beitrittskandidat im Westbalkan – und doch ist der Weg in die EU steiniger als erhofft. Seit 2012 verhandelt das kleine Adrialand mit Brüssel, alle 33 Kapitel wurden eröffnet, 14 vorläufig geschlossen. Die Regierung in Podgorica hat das ambitionierte Ziel eines EU-Beitritts bis 2028 ausgegeben und auch auf Seiten der EU wird über einen zeitnahen Beitritt angestrebt. Doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine Lücke.
Ein Diskussion mit:
🐾 Daliborka Uljarević leitet seit 2002 das Zentrum für Bürgerbildung (CCE) in Podgorica. Die Politologin und Expertin für Demokratie, Menschenrechte und europäische Integration war u. a. für den Europarat, die OSZE und die BBC tätig und ist Autorin zahlreicher einschlägiger Publikationen.
🐾 Ivan Vuković ist seit 2023 Abgeordneter im montenegrinischen Parlament und Vorsitzender des Ausschusses für europäische Integration. Zuvor war er von 2018 bis 2023 Bürgermeister von Podgorica. Er ist Stellvertretender Parteivorsitzender der Demokratischen Partei der Sozialisten (DPS)
🐾 Ivan Vujović ist seit 2024 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Montenegros (SDP). Er studierte Internationale Beziehungen an der Universität Montenegro und war zuvor langjähriger außenpolitischer Berater im montenegrinischen Parlament sowie Berater beim UNDP.
🐾 Barbara Oertel moderiert. Sie ist Osteuropa-Redakteurin und eine Chefin der Auslandsredaktion.
Dieser taz Talk findet in freundlicher Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung statt.
Preisinformation:
Eintritt frei
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