FOTO: © Elena Agebo

Technoescapists – Flucht und Selbstfindung in virtuellen Räumen

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Was bedeutet es, online zu sein? Wann verbinden uns digitale Räume, und wann machen sie uns einsam?

In der Lesung „Technoescapists - Flucht und Selbstfindung in virtuellen Räumen” beschäftigen sich die Künstler*innen Alice Muitoevoli Rugai, Anna Frehiwot Maconi, Elena Agebo, Nancy Ehrlich, Hannes Zawodnik und Jaymie Wei mit virtuellen Welten. Sie lesen Texte über digitale Identitäten, Selbstinszenierung, Flucht und Projektion, Gewaltbilder, Intimität und Isolation.
Virtuelle Räume können Schutzorte sein. Sie können aber auch Druck erzeugen und unsere Wahrnehmung von Realität verzerren. Die Lesung zeigt diese Gegensätze und fragt: Wie beeinflussen Bildschirme unser Denken, Fühlen und Handeln?

Die Veranstaltung lädt das Publikum dazu ein, zuzuhören, nachzudenken und ins Gespräch zu kommen. Es geht um persönliche Erfahrungen, politische Fragen und kreative Perspektiven auf unsere digitale Gegenwart.

Nancy Ehrlich studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und schloss als Meisterschülerin in der Klasse Burkhard Held ab. Ihr künstlerisches Schaffen umfasst die Medien Skulptur, Malerei und Text. U.a. veröffentlicht sie in Literaturmagazinen, sie ist Mitorganisatorin von queergelesen.berlin und der Feedback-Bühne Text & Brot. Derzeit arbeitet sie an ihrem Debut-Roman, der in einem Kinderheim spielt und sich mit strukturellem Klassismus im Bereich der Care-Arbeit auseinandersetzt.

Hannes Zawodnik studierte deutsche und skandinavische Literatur in Bonn und Bergen und seit 2025 Literarisches Schreiben in Hildesheim. Für seinen Prosatext „ama ama das wort fällt um“ erhielt er den WORTMELDUNGEN-Förderpreis 2025. Er ist Teil der Open Poems 2026 am Haus für Poesie unter der Leitung von Daniela Seel.

Elena Agebo, 1997 in Köln geboren, studierte Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Sie schreibt Lyrik und Prosa und setzt sich in ihren Arbeiten mit Identität, Entfremdung und Sprache auseinander. 2023 wurde sie mit dem Dortmunder LesArt Förderpreis der Jungen Literatur ausgezeichnet. Texte von ihr erschienen u. a. in der Zeitschrift BRACHE.

Geboren und aufgewachsen in der Toskana. Alice Muitoevoli Rugai hat Fremdsprachen und Literaturwissenschaft an der Universität von Pisa, im Master Theaterwissenschaft an der FU und Szenisches Schreiben an der UdK in Berlin abgeschlossen. Alice schreibt auf Italienisch, Deutsch und Englisch.  Theatertexte werden von S.Fischer Theater Verlag vertreten.

Anna Frehiwot Maconi ist eine in Berlin ansässige Forscherin und Autorin. Ihre Arbeiten befassen sich mit Konzepten diasporischer Identitäten, dem Einfluss von Nationalstaaten sowie der Rolle von Mobilität für Erinnerung, historische Narrative und Urban Governance.

Jaymie Wei ist Lehramtsstudentin aus den USA. Seit drei Jahren lebt sie in Berlin und hat in diesem Jahr ein Auslandssemester in Taiwan abgeschlossen.
Sie interessiert sich für Prosagedichte und essayistisches Schreiben. In ihrer Arbeit lässt sie sich von ihrem Alltag und ihrer sich ständig wandelnden Umgebung inspirieren.

Location

Lettrétage e.V. Veteranenstraße 21 10119 Berlin

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