FOTO: © Öncü H. Gültekin
THE WORLDSHIP
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Kann man Kolonialismus und Klimawandel voneinander trennen? Yolanda Morales spürt mit ihrem Ensemble Bewegungen nach, die tiefer sitzen als wir denken und entwirft auf der Bühne ein neues Miteinander.
Inspiriert von Malcolm Ferdinands Theorie der dekolonialen Ökologie und seiner Metapher des „Worldship“ unternimmt die in Hamburg lebende mexikanische Choreografin Yolanda Morales eine tänzerische Reise durch stürmische Gewässer. Gemeinsam mit den Performer*innen erforscht und dekonstruiert sie repetitive und mechanisierte Bewegungen, die sich über Generationen in unsere Körper eingeschrieben haben – und deren Wurzeln oft in kolonialen Ordnungen von körperlicher Arbeit liegen.
Das Publikum ist eingeladen, Teil dieser Reise zu werden: Schrittweise entfaltet sich ein gemeinsamer Erfahrungsraum, in dem Bewegung und Rhythmus neue Perspektiven eröffnen. Dabei entsteht das Bild eines anderen, zukünftigen Schiffes. Die Bühne wird zu einem Ort des Ankommens und des Bleibens, in dem Mensch und Umwelt neu in Beziehung treten und gemeinsam gefeiert wird.
Die Performance ist auf eine Dauer von 90 Minuten und als Relaxed Perormance ausgelegt. Ein Verlassen und Wiedereintritt des Saals ist jederzeit möglich.
Am Freitag, den 11. September findet um 18:30 Uhr vor der Vorstellung das ECHOLOT: VERWOBENE GESCHICHTEN: PERSPEKTIVEN AUF DIE LEIPZIGER BAUMWOLLSPINNEREI statt.
Wenige Sätze in spanischer Sprache. Keine Sprachkenntnisse notwendig.
Keine Altersbegrenzung, Familien sind willkommen.
Visuelle und akustische Reize: Im Stück kommen Dunkelheit und laute Geräusche zum Einsatz.
Early-Boarding ist möglich. Bitte meldet euch dazu an der Abendkasse.
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