FOTO: © (c) Ingo Pertramer

Thomas Maurer: "Maurer. Kafka.Komisch"

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Szenische Lesung und Kabarett

 

Den dunkelgrau in schwarz malenden, hoffnungslosen, ausweglosen, traurigtristen Kafka haben wohl die meisten von uns im Deutschunterricht kennengelernt. Viele von uns haben ihn aus dieser Erfahrung heraus auf dem weiteren Lebensweg gern gemieden.

Thomas Maurer möchte an diesem Abend Kafkas andere Seite zeigen, die eigentlich keine andere Seite ist, sondern oft nur ein anderer Blickwinkel. Mit Kafkas Komik verhält es sich ähnlich wie mit diesen merkwürdig gemusterten Kippbildern, auf die man lange starren kann, ohne die angeblich darin verborgenen Zeichen zu sehen. Hat man sie aber einmal entdeckt, gehen sie nie wieder weg.

Ist das denn nicht - auch - komisch, wenn einer in der Früh als Ungeziefer aufwacht und alle, ihn eingeschlossen, so lange wie möglich so tun, als wär nix?

Diesen Kafka will Thomas Maurer an diesem Abend vorstellen. Ein sogenanntes Pointenfeuerwerk kann er dabei nicht in Aussicht stellen, versprochen werden kann aber eine feine, helle, wache, immer wieder groteske Komik, niedergeschrieben von einem der größten deutschsprachigen Schriftsteller und vorgetragen von einem doch ziemlich guten altgedienten Kabarett-Haudegen.


Gewiss der unaufwendigste Beitrag eines Theaters zum Kafka-Jahr, vielleicht der beste:Thomas Maurer liest ausgewählte Texte.Ganz in Zivil.Der einzige Showeffekt: Blackouts. Sehr lustig. (Die Presse / Thomas Kramar)

Location

Vereinsheim Occamstr. 8 80802 München

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