In der reich bebilderten Biografie „Das Exil im Gepäck“ spürt Jeannette van Laak den Lebenswegen der Künstlerin Lea Grundig nach. Das Buch erzählt von Grundigs Vertreibung aus Deutschland sowie ihrem Leben in Palästina und in der frühen DDR, es berichtet von Aufbrüchen und von Ankünften, von Verlusten wie auch Zugewinnen der Migration. Entstanden ist ein Porträt einer umstrittenen, eigensinnigen und sensiblen Künstlerin als einer modernen, unbehausten Frau des 20. Jahrhunderts. Der Thomasius Club freut sich auf einen spannenden Abend.
Prof. Dr. Jeannette van Laak hat Geschichte, Germanistik und Philosophie studiert. Sie leitet die Abteilung »Didaktik der Geschichte und Public History« am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg.
Das Gespräch führen Marit Heuß und Ringo Rösener.
Der Thomasius Club ist eine offene Gesprächsrunde, die Wissenschaftler*innen einlädt und zu aktuellen Themen ihrer Forschung befragt. Das Programm des Thomasius Clubs wird von einer kleinen Gruppe Aktiver sorgfältig ausgewählt und beschlossen.Seinen Namen trägt der Thomasius Club in Erinnerung an den Leipziger Philosophen und Rechtsgelehrten Christian Thomasius, der im Jahr 1688 seine Monatsgespräche zu veröffentlichen begann. An die Idee dieser Zeitschrift, in deutscher Sprache wissenschaftliche Inhalte zu vermitteln, schließt auch der Thomasius Club an. Die ca. einstündigen Gesprächsrunden werden als Podcast für Interessierte bereitgestellt (http://www.thomasius-club.de).
Unterstützt von L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, der UB Leipzig und dem Institut für Kulturwissenschaften Leipzig.
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