FOTO: © Grasiela Pacheco
TO GET TOGETHER
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Ausgehend von wahren Geschichten von Menschen, die um Wohnraum kämpfen, schildert die Performance Situationen, die die strukturellen Ungerechtigkeiten des Berliner Immobilienmarktes offenlegen. TO GET TOGETHER beginnt mit einer nonverbalen Choreografie, die einen langsamen, schrittweisen Prozess der Angstmacherei, der Unterdrückung abweichender Stimmen und der Akzeptanz von Isolation als Mittel zum Selbstschutz darstellt. Blue, ein junger Träumer mit mitfühlendem Geist, interessiert sich dafür, wie diese Mechanismen funktionieren, und erkennt, dass es sich dabei um mächtige Strategien politischer Dominanz handelt. Blue versucht, die Menschen in seiner Umgebung zu warnen, doch die vorgebrachten Argumente scheinen sie nicht zu überzeugen. Als jedoch das Zuhause von Blue und einigen Freunden durch Immobilienspekulationen gefährdet wird, konkretisiert sich diese konzeptionelle Abstraktion zu einer existenziellen Notwendigkeit. Aus dieser Erkenntnis entsteht eine starke Widerstandsbewegung, die unbesiegbar zu sein scheint. Leider offenbart jedes neue Hindernis, das von den Spekulanten errichtet wird, Schwächen der Bewegung. Blue erkennt die Notwendigkeit, den internen Dialog wiederherzustellen und die Wirksamkeit der angewandten Taktiken neu zu bewerten. Zu Blues Verzweiflung wird deutlich, dass die Gruppe der Aktivist*innen von den Strategien ihrer Unterdrücker*innen beeinflusst ist. Wäre es möglich, Räume zu schaffen, in denen Menschen, die von steigenden Mieten und Vertreibung betroffen sind, ihre Erfahrungen in politisches Handeln umsetzen können?
Preisinformation:
Um sich für das gesamte Aesthetics of Solidarity Festival anzumelden oder am Workshop teilzunehmen, kontaktieren Sie uns bitte unter qualification@kuringa.org. Wenn Sie nur eine Theatervorstellung besuchen möchten, können Sie die Eintrittskarten 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung direkt an der Kasse erwerben.
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