Der Tomás Saraceno verbindet Kunst, Architektur und Wissenschaft miteinander, um mögliche ökosoziale Zukunftsvisionen zu entwerfen. Die Ausstellung „Verwobene Welten“ im Haus der Kunst präsentiert seine zentralen Forschungsprojekte Aerocene und Arachnophilia sowie eine neue Auftragsarbeit, die gemeinsam mit Indigenen Gemeinschaften aus Las Salinas Grandes im Norden Argentiniens entwickelt worden ist. Deren fortwährender Kampf gegen den Lithiumabbau und die damit verbundene Beeinträchtigung der lebenswichtigen Wasserkreisläufe in der Region bilden den Ausgangspunkt für ein Kunstwerk, das sich über die Grenzen des Ausstellungsraums hinaus erstreckt.