Projektauftakt und Lesung
Die Landeszentrale für politische Bildung und das Arbeitsfeld Public History an der Universität Hamburg starteten im Oktober 2025 ein neues Projekt zur DDR-Geschichte: „Tor zur Freiheit?!“ untersucht die Möglichkeiten für einen außerschulischen Lernort in der Hansestadt und bietet ab 2026 vielfältige Formate an unterschiedlichen Orten in der Stadt.
Den Auftakt bildet diese öffentliche Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Stadtteilarchiv Ottensen – Geschichtswerkstatt für Altona stattfindet. Der Autor Aron Boks liest aus seinem neuen Buch: „Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt“ ist eine persönliche DDR-Geschichte, in der Boks der Spur einer Lampe folgt, die sein Großvater entworfen hat – eine Spurensuche der Gen Z, die zeigt, wie Gegenstände und Design von einem verschwundenen Staat leuchten und wirken, lange nachdem das System untergegangen ist. Die Veranstaltung bietet zugleich die Gelegenheit, das Projekt und seine Ziele kennenzulernen.
Und weitere Highlights werden folgen: Rund um den Jahrestag der Friedlichen Revolution wird ein Pop-up-Lernort entstehen, der Raum für Austausch, Impulse und Diskussionen schafft. Die Förderung durch die Bundesstiftung Aufarbeitung in der BKM-Förderlinie „Jugend erinnert“ ermöglicht die Anschubphase bis Mai 2027.
Das neue Projekt baut auf zwei erfolgreichen Vorgängerprojekten auf: „Orte der (Un-)Sichtbarkeit“ (2021–2023) und „Demokratie vor Ort – Persönliche Erinnerungen von Hamburger:innen aus der DDR“ (2024–2025). Seit 2021 hat sich so aus der Kooperation zwischen Landeszentrale und dem Arbeitsfeld Public History ein wichtiger Schwerpunkt zur Sichtbarkeit von DDR-Geschichte in Hamburg entwickelt.
Projektkoordination: Theresa Hertrich
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