In die Kindheit zurückversetzt (oder nie aus ihr herausgekommen), kann sich Jo Kolski nicht zwischen zwei traditionell geschlechtsspezifischen Spielzeugen entscheiden - einer Spielküche und einer Lokomotive. Er empfängt seine imaginären Fahrgäste im Speisewagen eines transtemporalen und paneuropäischen Zuges.
Die Reise begegnet Fragmenten von George Perec, dem französischen Autor jüdisch-polnischer Herkunft. Der posthume Dialog wirft die Frage nach dem europäischen Erinnerungserbe auf - vom Shtetl zum Triskell.
Körpermaschine ist eine Reihe von choreografischen Untersuchungen der Industriegesellschaft, die den Körper mit kinetischen Skulpturen in Verbindung bringen. Indem Jo Kolski das Spielerische in unerwarteten Kontexten einbringt, dekonstruiert er die Ernsthaftigkeit der Funktionalismus.