„Ein komplett neues Stück zu lernen und vom ersten bis zum letzten Ton selbst zu gestalten, ist immer ein bisschen wie Hirngymnastik – es gibt keine Einspielungen, keine Interpretationen, an die man sich halten kann“, erklärt Soo-Kyung Hong, Cellistin des Trio con Brio Copenhagen. Mit der deutschen Erstaufführung des Klaviertrios von Poul Ruders, das der dänische Komponist 2020 für das Ensemble schrieb, eröffnen die drei Musiker:innen, inzwischen regelmäßige Gäste im Pierre Boulez Saal, ihr diesjähriges Konzert. Außerdem auf dem Programm stehen Beethovens berühmtes „Geistertrio“ und das dem verehrten Vorbild Brahms verpflichtete Klaviertrio des 25-jährigen Alexander Zemlinsky.