Titelbild der Veranstaltung Tupoka Ogette: „Trotzdem Zuhause. Memoir“

FOTO: © Tupoka Ogette+ E-WERK

Tupoka Ogette: „Trotzdem Zuhause. Memoir“

Noch niemand hat sich das Event gemerkt.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.

Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.

„So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.“

Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht und Verlust, von Missbrauch, Bodyshaming und Gewaltbeziehungen, aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.

Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet. – Alice Hasters

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Begleitend zur Veranstaltung wird es an diesem Tag im Foyer die Ausstellung der Fotografin und Autorin Sévérine Kpoti zu sehen geben

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Schwarz auf Morgen – ost, migrantisch, feministisch.
Keine Randnotiz, sondern Ausgangspunkt:
Sévérine Kpoti fotografiert und interviewt FLINTA of Colour, die in der ehemaligen DDR oder während der Wendejahre aufgewachsen sind.*
Dabei entstehen Geschichten von Herkunft, Widerstand und Zukunft. Mit Blick auf Gestaltungsmöglichkeiten, neue Handlungsräume in der Gegenwart sowie den Drang nach Veränderung und Fortschritt.
Denn Erinnern heißt Weitergehen.
Und aktiv Zukunft schreiben.
Aus migrantischer FLINTA-Perspektive.*
Unverrückbar.
Selbstbestimmt.
Sichtbar.

Mit

 

Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig als Tochter eines tansanischen Studenten der Landwirtschaft und einer deutschen Mathematikstudentin geboren. Seit 2012 ist Tupoka Ogette bundesweit als Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik tätig. In dieser Funktion leitet sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz Workshops und Fortbildungen, tritt als Speakerin auf, berät Teams und Organisationen. Ihr im März 2017 erschienenes Handbuch „exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen“ ist ein SPIEGEL-Bestseller. Im Jahr 2019 wurde Ogette vom Magazin Edition F als eine der 25 einflussreichsten Frauen des Jahres ausgezeichnet. SPIEGEL Online nahm sie als eine von zehn Frauen in den Bildungskanon zum Thema Theorie und Politik auf. 2021 wurde sie von About You zum „Idol of The Year“ gewählt. Ihr Buch Trotzdem Zuhause. Memoir erschien am am 25.02.26 Penguin Verlag.

Sévérine Kpoti (1976 in Freiburg) ist Schwarze Deutsche, freiberufliche Fotografin, Autorin, DJ und (Sub-)Kultur-Aktivistin.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf der Dokumentation sozialer und gesellschaftlicher Strukturen sowie Subkulturen.
Ihre Themen sind politisch motiviert, intersektional und beschäftigen sich oft mit Marginalisierung, Zugehörigkeit und Identität. Dabei entstehen Geschichten von Herkunft, Widerstand und Zukunft. In der Anthologie "PUNK as F
CK - Die Szene aus FLINTA-Perspektive" (2022, Ventil Verlag) schreibt Kpoti in ihrer ganz persönlichen Geschichte "Alien She" über diskriminierende Zustände im subkulturellen Umfeld, über Selbstermächtigung und Mitgestaltung. In ihrer letzten Ausstellungsarbeit "Schwarz auf Morgen", anlässlich der Kulturhauptstadt Chemnitz, porträtiert Kpoti FLINTA* of Colour, die in der ehemaligen DDR oder während der Wendejahre aufgewachsen sind. Sévérine Kpoti lebt und arbeitet in Freiburg und Berlin.

 

Hinweis: Es wird unter Umständen über Sexismus, Rassismus, Essstörungen, Gewalt, Missbrauch und andere schwierige Themen gesprochen. Veranstaltung für Kinder nicht geeignet.

Preisinformation:

Eintritt 20€ / 15€ zzgl. VVK

Location

E-WERK Freiburg
E-WERK Freiburg Eschholzstraße 77 79106 Freiburg im Breisgau

Angaben zur Barrierefreiheit

Alles zum Thema Barrierefreiheit bei Rausgegangen findest du hier.

Ort barrierefrei für Rollstuhlnutzende

Dieses Piktogramm gibt an, dass dieser Veranstaltungsort für dich als Rollstuhlnutzende:r zugänglich ist. Alle wesentlichen Bereiche erreichst du stufenfrei – über Rampen oder Aufzüge. Die Türen sind mindestens 90 cm breit, und im Saal gibt es Rollstuhlplätze.

Hinweis vom Veranstaltenden:

https://ewerk-freiburg.de/zuganglichkeit

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Barrierefreie Toilette

Dieses Piktogramm gibt an, dass es vor Ort eine barrierefreie Toilette gibt: mit Haltegriffen, höhenverstellbaren Spiegeln und ausreichend Platz zum Manövrieren (mindestens 150 × 150 cm bei Drehflügeltür, 120 × 190 cm bei Schiebetür). Die Türbreite beträgt mindestens 90 cm.

Hinweis vom Veranstaltenden:

https://ewerk-freiburg.de/zuganglichkeit

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Ort zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

Dieses Piktogramm gibt an, dass in dieser Location wesentliche Bereiche ohne weite Laufwege erreichbar sind. Es gibt keine oder nur einzelne Treppenstufen, und es stehen ausreichend Sitzgelegenheiten zur Verfügung.

Hinweis vom Veranstaltenden:

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Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Assistenzhunde willkommen

Dieses Piktogramm gibt an, dass dein Assistenzhund bei dieser Veranstaltung herzlich willkommen ist und in den Saal mitgenommen werden kann.

Hinweis vom Veranstaltenden:

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Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

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