FOTO: © Moritz Emmerich
"überdenken-überschreiben": Vera Vorneweg & das "Denkmal der 39er" von Jupp Rübsam
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Ausgehend von dem Gedanken, dass viele Denkmäler in Düsseldorf weitgehend unbeachtet bleiben oder so selbstverständlich geworden sind, dass nicht mehr nach ihrem Inhalt gefragt wird bzw. der Anlass und die Darstellungen auch nicht hinterfragt werden, haben wir fünf AutorInnen aus Düsseldorf gebeten, sich mit einem Denkmal ihrer Wahl auseinandergesetzt und schreibend darauf reagiert, sie haben sie neugierig, kritisch und aus unerwarteten Blickwinkeln sehr unterschiedlich interpretiert.
Die Autorin und Künstlerin Vera Vorneweg überschrieb das „Denkmal der 39er“ von Jupp Rübsam an der Tonhalle im Sinne des Wortes mit einer Collage aus Feldpostbriefen, indem sie den gesamten Text auf den Denkmalsockel aufgetragen hat. Damit hat sie den belasteten Frauen im 1 Weltkrieg eine Stimme gegeben.
Anlässlich des Denkmaltages 2026 stellen wir das Projekt in einer moderierten Lesung mit Verena Vorneweg vor und freuen und auf ein Gespräch mit dem Publikum.
Konkrete Ortsangabe: Denkmal der 39er“ von Jupp Rübsam an der Tonhalle
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