Hier findest du eine Ausstellung, bei der Malerei mehr ist als nur Fläche – neun Künstler:innen spielen mit dem, was hinter dem Bild sichtbar wird und brechen mit der klassischen Zweidimensionalität. Deine Perspektive auf Raum und Oberfläche wird sich überraschend erweitern 🫂
Gruppenausstellung mit Tina Dunkel, Tom Früchtl, Jens Hanke, Raymund Kaiser, Judith Kaminski, Frank Piasta, Christine Reifenberger, Otto Reitsperger und Evelina Velkaite
Malerei ist in aller Regel zweidimensional bestimmt, ihr Erscheinungsort ist die Bildfläche. Die malerische Oberfläche, physisch eine undurchlässige Grenzschicht, erweist sich optisch in mancherlei Hinsicht durchaus als durchlässig. Von dem Renaissance-Theoretiker Leon Battista Alberti stammt jener berühmte Vergleich des Bildes mit einem geöffneten Fenster, das den Durchblick auf die dahinter liegende Welt freigibt. Auch in heutiger Zeit, in der die Malerei sich der Abstraktion zugewendet hat, und auch die Flatness, also die Flachheit des Bildes, stärker in den Fokus gerückt ist, steht die Frage nach dem Raum hinter der Oberfläche des Bildes im Zentrum diverser malerischer Strategien.