Das sagt der/die Veranstalter:in:
Was bedeutet es, im „Niemandsland“ zu leben? Wie sichtbar können wir sein, wenn Anpassung Schutz verspricht? „(Über)Leben im Niemandsland“ erzählt von Menschen in
einem unterdrückenden System, das ihre Stimmen kontrolliert und ihre Handlungsspielräume begrenzt.
In einer vielschichtigen Inszenierung entfaltet sich die Geschichte über verschiedene Zeit- und Erinnerungsebenen. Persönliche Erfahrungen, Rückblicke und Zukunftsbilder verweben sich zu einem dichten Geflecht aus Ausgrenzung, Anpassung und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Eine künstlerische Collage aus selbst verfassten Texten, performativen Szenen sowie Kamera- und Videoelementen eröffnet neue Perspektiven auf das Erlebte.
Der Theaterabend lädt dazu ein, Machtstrukturen zu hinterfragen und Momente von Solidarität und Hoffnung dort zu erkennen, wo Gemeinschaft möglich wird.