FOTO: © Mikala Hyldig Dal

Unlearning Monumentality

Das sagt der/die Veranstalter:in:

(Wie) können digitale Interventionen koloniale und nationalistische Monumente neu kontextualisieren?

Ort: HGB, Raum 2.34

Veranstaltet im Rahmen von (Un)Learning Digitalities – Programm zur Praxis und Theorie des Digitalen. Das Projekt wird kofinanziert durch die Europäische Union und ist mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Die Abendveranstaltung lädt zu einem offenen, kollektiven Gespräch über den Umgang mit kolonialen und nationalistischen Monumenten im öffentlichen Raum in Leipzig ein. Ausgangspunkt ist der Kolonialstein und die Frage, wie digitale Technologien, insbesondere Augmented Reality und 3D-Praktiken, genutzt werden können, um dominante historische Narrative zu irritieren, zu erweitern oder neu zu erzählen.

Künstlerinnen, Forscherinnen und Aktivist*innen bringen kurze Impulse ein, die Perspektiven auf Erinnerungspolitik, Sichtbarkeit, Machtstrukturen und dekoloniale (digitale) Praktiken eröffnen.

Teilnehmende Akteurinnen:
Eliza Goldox, Tania Kolbe (AG Postkolonial / Re-Telling Doaa), Angelika Waniek, Julia Kurz (Umräumen e.V.), Mikala Hyldig Dal und Sven Bergelt

Im Anschluss entsteht ein gemeinsamer Austausch mit dem Publikum, in dem die Beiträge weitergedacht, hinterfragt und miteinander verbunden werden. Die Veranstaltung versteht Monumente als umkämpfte und veränderbare Archive.

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