Künstler:innen des Atelier Köln Süd – Zwischen inneren und urbanen Unorten und dystopischen Visionen
Die Gruppenausstellung UNORTE / DYSTOPIEN 2.0 vereinigt Positionen von 17 Künstler*innen des Atelier Köln Süd und widmet sich zwei Themenfeldern, die gleichermaßen irritieren wie faszinieren.
„Unorte“ – Räume ohne Identität, Orte, die funktionalen Zwecken dienen: Autobahnen, Tunnel, Industriebrachen, verlassene Gebäude oder auch innere Unorte. Es sind Gegebenheiten, die eher gemieden oder nur unfreiwillig betreten werden, die menschenleer sind oder Einsamkeit inmitten von Betriebsamkeit auslösen. Diese Ambivalenz zwischen Eigenheit, Unbehagen, Mysterium und Stimulanz macht Unorte zu einer inspirierenden Quelle künstlerischer Auseinandersetzung.
Dystopische Szenarien entwerfen ergänzend Visionen einer möglichen Zukunft, in der gesellschaftliche Systeme aus dem Gleichgewicht geraten. Krieg, Diktatur, Krankheiten und klimatische Veränderungen prägen solche Bilder. Künstler*innen aus Literatur, Film und bildender Kunst greifen diese Zukunftsvisionen seit jeher auf und übersetzen sie in eindringliche visuelle Formen.
Die kuratierte Ausstellung zeigt Werke aus unterschiedlichen künstlerischen Techniken der Malerei, Fotografie und Objektkunst.
Die Vernissage findet am 12. Juni 2026 um 19 Uhr statt und wird von der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Bettina Spillmann eröffnet.
Künstler*innen: Uli Brenner, Nika Cimpeanu, Cécile Giriat, Kata Marosvari, Marco Martens, Liss Nau, Marianne Otten, Anna Ponomarenko, Irene Sedlaczek, Silvia Schürgers, K. Siebert, Ruzica Sola, Birgit Staudinger, Petra Steppat, Nina Stücke, Ann Voigt, Barbara Witte.
Kurator: Bernd Petri
Hinweis: Während der Veranstaltung können Bild- und Tonaufnahmen für Dokumentations- und Öffentlichkeitszwecke entstehen.
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