Wie lässt sich die eigene Aufstiegsbiografie erzählen, ohne sich selbst zum Aushängeschild einer vermeintlichen Chancengleichheit zu stilisieren? Wie viel gibt man von sich selbst Preis, wie viel Schmerz erträgt eine Geschichte und wie kann man den bürgerlichen Blick „von oben“ erwidern? Hendrik Quast und Hami Nguyen, Autorin von „Das Ende der Unsichtbarkeit. Warum wir über anti-asiatischen Rassismus sprechen müssen“ sprechen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und gelebten Erfahrungen von Klassismus im Kulturbetrieb, über Möglichkeiten von Umdeutung und Umverteilung und Humor als Bewältigungsstrategie.