Vaterland
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Der Film "Vaterland" erzählt von einer besonderen Reise nach dem Zweiten Weltkrieg: Thomas Mann, der Literaturnobelpreisträger, kehrt zusammen mit seiner Tochter Erika in ein zerstörtes Deutschland zurück. Von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis in das sowjetisch regierte Weimar durchqueren sie ein Land, das mit seinen Wunden ringt.
Anlässlich des Goethe-Jubiläums hoffen Menschen auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze auf tröstliche und versöhnliche Worte des großen Erzählers. Doch Thomas Mann begegnet nicht nur Anerkennung: Zwischen begeisterten Wagner-Erben und gebildeten Generälen wird er gefeiert, aber auch kritisiert, während sich das Familienleben der Manns allmählich zuspitzt.
Es ist die erste Rückkehr Thomas Manns nach Deutschland seit seinem Exil, eine bewegende Reise in die Seele eines verletzten Landes, die auch für Erika und ihren Vater – von seinen Kindern liebevoll „der Zauberer“ genannt – zu einer tief persönlichen Erfahrung wird.
Regie führt Pawel Pawlikowski, vor der Kamera agieren Hanns Zischler, Sandra Hüller und August Diehl. Der Film aus Polen von 2026 läuft 81 Minuten und ist ab FSK 0 freigegeben.
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