FOTO: © Marina Zincovitch Botelho

Vernissage // Die Linie: meine Sprache - Gianmarco Ammirata

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Die Ausstellung „Die Linie: meine Sprache“ präsentiert minimalistische Zeichnungen von Gianmarco Ammirata, Architekt und Künstler. Die Ausstellung findet vom 30. April bis zum 23. Mai in der Gallerie Kungerkiez in Berlin statt.

Die künstlerische Praxis von Ammirata ist tief in der Architektur verwurzelt, in der die Linie als zentrales Ausdrucksmittel fungiert. Der Akt des Zeichnens wird dabei zu einem Prozess der Forschung und Entwicklung einer eigenen visuellen Sprache, die aus primären grafischen Elementen besteht und über ihre rein figurative Dimension hinausgeht.

Die ausgestellten Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Struktur: Räume, Flächen und Muster erfassen die Beziehungen zwischen Geist und Körper. Es entstehen Spuren von Präsenz, die sich in einer elementaren Geste manifestieren – der Linie. In ihrer Reduktion eröffnet sie neue Wahrnehmungsräume und lädt die Betrachter*innen zu einer stillen, konzentrierten Auseinandersetzung ein.

Gianmarco Ammirata lebt und arbeitet als Architekt und Künstler in Berlin. Seine Arbeiten verbinden architektonisches Denken mit einer klaren, reduzierten Bildsprache, in der sich Struktur, Rhythmus und Wahrnehmung begegnen. Er wurde als Gast zur Teilnahme an einem Workshop an der Bauhaus Dessau Foundation eingeladen (2019) und hielt zudem einen Vortrag auf der CIAMKonferenz in Bergamo (2019). Darüber hinaus war er als akademischer Tutor am Politecnico di Milano (2022) und an der HafenCity Universität Hamburg (2023) tätig.

Die Ausstellung eröffnet am 30. April mit einer Vernissage und endet am 23. Mai mit einer Finissage. Bereits am 2. Mai findet ein Künstlergespräch statt, bei dem der Künstler seine künstlerische Praxis vor Ort in der Galerie entfaltet.

Während des Ausstellungszeitraums wird die Galerie an den Samstagnachmittagen zu einem Raum der experimentellen Praxis: Mit James Etherington (Komponist) und Mehdi Hesamizadeh (Komponist und Soundkünstler) entstehen vier Live-Musikinstallationen, in denen Musik und Zeichnung in einen offenen Dialog treten – unterschiedliche künstlerische Sprachen, die sich gegenseitig durchdringen und erweitern.

Den Abschluss bildet am Samstag, den 23. Mai, die Präsentation des gleichnamigen Buches. Gemeinsam mit Martin Ortega (deutscher Dozent und Dramatiker) endet die Ausstellung mit einem persönlichen Beitrag und einer Reflexion über das Buch.

Location

Galerie Kungerkiez Karl-Kunger-Straße 15 12435 Berlin
Galerie Kungerkiez
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