„Das Ende ist nah!“ Lange Zeit redeten so nur die „Zeugen Jehovas“. Doch es hat sich längst etwas verändert. Die Rede vom „Ende der Welt“ ist wieder stubenrein geworden. Dabei sind sogar verschiedene Szenarien unstrittig: Wir wissen inzwischen, bei welchem Temperaturanstieg das Weltklima nicht mehr zu retten ist. Durch den Ukrainekrieg ist ein Atomkrieg wieder denkbar geworden. Und nähert sich nicht schon 2035 ein „globaler Killer“, also ein großer Asteroid, der Erde bedrohlich?
Individuell aber leben wir so, als seien wir unsterblich, ja wir träumen gar vom „Unsterblichkeitsgen“. Bis wir dies entdecken, optimieren wir unsere Gesundheit und hoffen so, den Zeitpunkt unseres Ablebens möglichst lange hinauszuschieben. So lange, bis wir dann häufig doch im einsamen, mühseligen Alter freiwillig gehen möchten, weil wir merken, dass Leben mehr ist als biologische Funktionalität und bitter beklagen, dass dies in unserem Land gesetzlich nicht so einfach ist.
Eins aber ist auch klar: Religion hat in all diesen Zusammenhängen längst ihre „eschatologische Schubkraft“ (P. Sloterdijk) durch die Aussicht auf ein himmlisches Paradies nach dem Tod verloren. Wir benutzen religiöse Formeln höchstens noch bei Beerdigungen, wo sie trösten sollen, es aber oft nicht tun, weil sie nicht mehr geglaubt werden.
Man setzt stattdessen lieber auf die Wissenschaft. Doch die ist sich nur in einem völlig sicher: Egal ob individuell, global oder kosmologisch - das Ende ist gewiss und letztlich nur eine Frage der Zeit.
Was bedeutet unter diesen Voraussetzungen „Hoffnung“? Und was hilft uns dazu, dieser Hoffnung zu vertrauen?
👥 Pfr. Robert Dwornicki
📅 28.01.2026: Vom Ende am Ende des Lebens, 04.02.2026: Vom Ende mitten im Leben, 11.02.2026: Vom Ende am Ende der Welt
🕢Jeweils 19.30 bis 21 Uhr
🏷️Dieser Kurs kostet 24 Euro, Anmeldung: Link in Bio!
📍 Melanchthon-Akademie, Sachsenring 6
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