Vom Sperrgebiet zur Künstlerstätte – Die Raketenstation Hombroich
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Zwischen April und August 2026 öffnet die ehemalige Raketenstation Hombroich ihre Tore als Ort der Künste. Ursprünglich ein streng bewachtes NATO-Sperrgebiet, das von 1968 bis 1985 belgischen und amerikanischen Streitkräften diente, hat sich das Areal in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend gewandelt.
Der Kunstsammler und Mäzen Karl-Heinrich Müller erkannte früh das besondere Potenzial des kargen, militärisch geprägten Geländes. Bereits 1984 zeigte er Interesse an dem Areal, das nach geplanter Schließung frei werden sollte. Nach Jahren des Wartens begannen 1994 konkrete Arbeiten, das Gelände in ein Kulturlabor zu verwandeln: ein Raum, in dem künstlerische Entfaltung und respektvolle Wertschätzung des historischen Ortes Hand in Hand gehen.
Die ausgestellten Fotografien, NATO-Lagepläne und Bauzeichnungen dokumentieren eindrücklich den Wandel von der Militäranlage zur grünen Kunststätte. Ergänzt werden sie durch Konzeptentwürfe, Briefwechsel und kreative Arbeiten von Karl-Heinrich Müller sowie weiteren Mitwirkenden, die diesen Transformationsprozess mitgeprägt haben.
Das Museum ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Für alle, die an einem ungewöhnlichen Ort Geschichte und Kunst erforschen möchten, bietet diese Ausstellung vielfältige Perspektiven und Einblicke.
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