Vor 50 Jahren begann die Geschichte von BAP in der Kölner Südstadt. Der Chlodwigplatz war der gelebte Proberaum, mittendrin einige Musiker, die gerne Bier zusammen tranken und verrückt genug waren, um mit ihren Ideen nach draußen zu gehen. Was dann passierte, ist Musikgeschichte: Mit der kölschen Mundart füllt Wolfgang Niedecken bis heute die Hallen der Republik. Den Chlodwigplatz hat er immer als „seinen Nabel der Welt“ bezeichnet – und mehr als einmal besungen. In diesem Jahr ist der BAP-Chef 75 Jahre alt geworden. Er hat unzählige Geschichten zu erzählen: über Köln nach dem Krieg, die Menschen im Vringsveedel, die kölsche Sprache und wie er all das in seiner Musik ausdrückt.
Mit Niedecken sprechen die Kölner Journalisten und BAP-Kenner Jens Meifert und Anne Burgmer im Großen Saal der Comedia über kleine und große Geschichten aus seinem Leben. Eine Bilderreise führt zu alten Schauplätzen auf der Severinstraße, dem Schweiß der Proberäume und zu bewegenden Momenten auf und abseits der Bühne. Am 10. Juli spielt Niedecken mit BAP zum ersten Mal im Rhein-Energie-Stadion. Es geht auf die Zielgerade.
Der Erlös des Abends fließt in das Projekt „Au secours du Congo“ der Welthungerhilfe.
Der Abend ist eine Kooperation von Kölnischer Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger. Anne Burgmer ist Leiterin der Kulturredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger, Jens Meifert ist Chefredakteur der Kölnischen Rundschau.