Konrad Adenauer (1876 bis 1967), der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, gilt als einer der prägenden Staatsmänner der Nachkriegszeit. Neben seinem politischen Wirken rückt der Vortrag ein weniger bekanntes Thema in den Fokus: Adenauers Einstellung zu Frauen in der Politik.
Die Historikerin und Helene-Weber-Expertin Antonia Schilling-Malottke hat sich eingehend damit beschäftigt, wie Adenauer zu Frauen in der Politik stand, ob er sie in seiner Partei förderte und welche Haltung er zum Frauenwahlrecht und zur Frauenbewegung hatte.
"Ich habe öfter empfunden, dass Frauen für politische Fragen ein viel größeres Verständnis zeigen als Männer",
sagte Adenauer einst – ein Satz, der zum Ausgangspunkt einer spannenden historischen Einordnung wird.
Wir laden Sie dazu ein, den Blick auf Konrad Adenauer um eine bisher wenig beleuchtete Facette zu erweitern und die Rolle von Frauen in der frühen Bundesrepublik neu zu betrachten.
Der Vortrag ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – die Erste Frauenbewegung in Köln", des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, die Sie noch bis zum 22. März 2026 sehen können.
Preisinformation:
Die Plätze sind begrenzt, die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungarchiv@stadt-koeln.de oder telefonisch unter 0221/221-24455 ist erforderlich.
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