Die Welt schaut 1919 auf die verfassungsgebende Weimarer Nationalversammlung. Die beiden Schwestern Marie Juchacz und Elisabeth Kirschmann-Röhl kämpfen zuvor schon lange für das Wahlrecht für Frauen.
1919 kommt es erstmals zum Einsatz und bringt beide Frauen als Abgeordnete der SPD für die Bezirke Potsdam und Köln-Aachen ins Parlament. Einen Namen machen sie sich bereits Jahre zuvor als gute Rednerinnen der SPD.
Lydia Struck ist Kulturanthropologin und Urgroßnichte der beiden Schwestern. In Ihrem Vortrag fragt sie: Was bewegt die beiden, sich, neben dem Posten von Marie Juchacz als SPD-Frauensekretärin im Bezirk Obere Rheinprovinz, insgesamt in der Stadt Köln sozial zu engagieren? Was für Artikel schreibt Elisabeth Kirschmann-Röhl für die Frauen-Beilage der Gleichheit und für die Rheinische Zeitung, um den Alltag von Frauen in den 1920er Jahren zu verändern? Warum sind sie in der Zeit des Ersten Weltkriegs in der Kölner Heimarbeitszentrale engagiert? Wie gestalten Sie ihren Alltag zwischen Kindererziehung und politischer Arbeit?
Und was treibt Elisabeth Kirschmann-Röhl an, sich als Kölner Stadtverordnete (SPD) seit den 1920er Jahren mit all ihrer Kraft gegen den wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten zu stellen?
Der Vortrag bietet Einblicke und Anekdoten aus den bewegten Biografien der Frauen und und ist ihrem Engagement gewidmet. Ein anschließendes Gespräch bietet Gelegenheit zum Austausch.
Der Vortrag ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – die Erste Frauenbewegung in Köln", des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, die Sie noch bis zum 22. März 2026 sehen können.
Preisinformation:
Die Plätze sind begrenzt, die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungarchiv@stadt-koeln.de oder telefonisch unter 0221/221-24455 ist erforderlich.
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