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Vortrag Sophie Junge, München: Sehen, Vermessen, Beherrschen: Landschaftsfotografien im Kontext US-amerikanischer Expansionsansprüche

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Vortrag von Sophie Junge, München: Sehen, Vermessen, Beherrschen: Landschaftsfotografien im Kontext US-amerikanischer Expansionsansprüche

Landschaftsfotografien spielen eine zentrale Rolle in der Konstitution von imagined communities: Sie machen Territorien sichtbar und fungieren zugleich als visuelle Instrumente der Kartografierung, Grenzziehung und Machtsicherung. In diesem Sinne sind sie nicht nur ästhetische Repräsentationen, sondern auch wissenschaftliche und politische Praktiken der Aneignung. Der Vortrag analysiert historische und gegenwärtige Landschaftsdarstellungen im Hinblick auf visuelle Kontinuitäten und ihre spezifischen Publikationszusammenhänge. Im Zentrum steht die Dialektik zwischen dem vermeintlich dokumentarischen Kamerablick und den territorialen Expansionsansprüchen der USA in kulturhistorischer Perspektive ebenso wie in der politischen Gegenwart.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe Das Auge der Kamera: Kunst, Politik und Wahrnehmung in der amerikanischen Fotografie. Die Reihe wird organisiert vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte, der Bayerischen Amerika-Akademie und dem Amerika-Institut der LMU 

TEILNAHME: Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet vor Ort im ZI (Raum 242, II. OG) statt und wird parallel via Zoom übertragen. Informationen zum Vortrag und Zoom Link: https://www.zikg.eu/aktuelles/veranstaltungen/2026/vortrag-sophie-junge 

Location

Zentralinstitut für Kunstgeschichte Katharina-von-Bora-Straße 10 80333 München
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