FOTO: © Stadt Köln

Vortrag: Zwischen Sommerfest und Imperialismus – Der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft in Köln

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Im historischen Rückblick wird Köln gerne als Hort des Widerstands gegen Preußen und Imperialismus im Kaiserreich dargestellt. Aber auch Köln war eine Hochburg der Kolonialbegeisterung. Die Sehnsucht nach der Beherrschung anderer Menschen und anderer Länder war hier ebenso vorhanden wie in anderen Teilen Deutschlands und begeisterte auch Frauen. Besonders aktiv zu der Zeit war der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft, der reichsweit 1908 gegründet wurde. Zwei Jahre später folgte der Ortsverein in Köln.

Der Kölner Historiker und Archivar Dr. Ulrich Soénius erläutert in seinem Vortrag, das Wirken des Kölner Ortsverbands des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft, sowie dessen Rolle im nationalkonservativen Bürgertum.

Der Vortrag ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – die Erste Frauenbewegung in Köln", des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, die Sie noch bis zum 22. März 2026 sehen können.

Preisinformation:

Die Plätze sind begrenzt, die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungarchiv@stadt-koeln.de oder telefonisch unter 0221/221-24455 ist erforderlich.

Location

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv Eifelwall 5 50674 Köln

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