Camille Claudel – Bildhauerin und Frau
Camille Claudel, untrennbar mit dem Namen Rodins verbunden, dessen Schülerin und Geliebte sie 13 Jahre lang war. Wäre sie heute DIE Camille gewesen, wenn es IHN nicht gegeben hätte? Warum musste sie 30 Jahre ihres Lebens in der geschlossenen Anstalt von Montdevergues verbringen? War es ein individuelles psychiatrisches Problem oder eher das Problem einer engstirnigen patriarchalischen Gesellschaft, die ungewöhnliche, kreative Frauen nicht dulden konnte?
Regie: Dagmar Thole, Am Akkordeon: Nastja Schkinder
Presse
"Sibylle Dordel (...) verstand es, mit sparsamer Gestik und ausdrucksvoller Mimik, Camille Claudel auf die Bühne zu stellen. Sie stellte die schaffensfreudige Künstlerin ebenso dar wie die einsame Kranke, die ums emotionale Überleben kämpft. Mit '... ein Gott, der eine Unschuldige im Irrenhaus verrecken lässt', spricht Claudel aus ihrem Munde. (...) eine grandiose schauspielerische Leistung."
Rhein-Neckar Zeitung
Sibylle Dordel,
arbeitete viel über Frauen, die es schwierig hatten, neben ihren männlichen Partnern zu bestehen (F. Kahlo, C. Schumann). Aktuell steht die Frage der Schuld im Vordergrund. 2024 spielte sie in München in der Auschwitz-Oper ‚Die Passagierin‘ (Weinberg) das stumme Double der ehemaligen Aufseherin Lisa.
Die (engl.) Presse schrieb:
„Die Darstellung der ‚alten Lisa‘ durch Sibylle M. Dordel wird zu Recht für ihre stille Kraftgelobt. Es gelingt ihr, allein durch die Präzision ihrer Gestik und die Ausdruckskraft ihres Körpers eine seltene emotionale Intensität zu vermitteln. Ihr Spiel veranschaulicht perfekt, wie die Bühnenpräsenz den Text übertreffen und zum Herzstück eines Werks werden kann, wodurch jede Bewegung für den Zuschauer ‚herzzerreißend‘ wird.“
Wiederaufnahme: April/Mai 2026 de Nationale Opera Amsterdam
Preisinformation:
Eintritt 22 Euro ermäßigt 16 Euro
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