FOTO: © Linksfraktion HB
Was bringt die neue Miet-Melde-Stelle in Bremen?
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Die Mieten für Wohnraum in Bremen steigen – teilweise so hoch, dass sie über dem liegen, was gesetzlich erlaubt ist. Betroffenen Mieter*innen fehlen neben dem Wissen oft die Mittel und die Nerven, um sich gegen überhöhte und illegale Mieten zu wehren. Hier kommt die neue Miet-Melde-Stelle ins Spiel. Wenn Mieter*innen vermuten, dass ihre Miete zu hoch angesetzt wurde, können sie dies künftig der zuständigen Stelle melden. Diese prüft die Anzeige und leitet eventuell rechtliche Schritte gegen den Vermieter ein – z.B. durch Bußgeldverordnungen.
In dieser Veranstaltung diskutieren Sofia Leonidaki (Fraktionsvorsitzende und baupolitische Sprecherin Fraktion Die Linke Bremen), Regine Sommer-Wetter (Bezirksstadträtin Die Linke Berlin), Rechtsanwalt Enno Hinz (Mieterverein Bremen) und Arne Sünnemann (Abteilungsleiter Regional- u. Stadtentwicklung, Stadtumbau, Wohnungswesen Bremen) über die rechtlichen Möglichkeiten und ggf. Grenzen der geplanten Miet-Melde-Stelle. Anhand von Positivbeispielen aus Berlin und Frankfurt soll gezeigt werden, wie eine Miet-Melde-Stelle auch in Bremen dafür sorgen kann, dass Mieter*innen, überhöhte Mieten zurückgezahlt bekommen und die Mieten eventuell sogar langfristig legal bleiben.
WAS: Podiumsdiskussion
WANN: Freitag, 28. August 2026, 18 bis 20 Uhr
WO: Klub (Dialog) Bremen [Am Deich 86 | HB-Neustadt]
WER: Sofia Leonidaki (MdBB), Regine Sommer-Wetter (Bezirksstadträtin in Berlin), Rechtsanwalt Enno Hinz (Mieterverein Bremen) und Arne Sünnemann (Abteilungsleiter Wohnungswesen Bremen)
Location