Was tun gegen den Faschismus?
Einblicke und Erfahrungen aus den USA
Gespräch und Diskussion mit Lukas Hermsmeier
Trump 2.0 ist ein autoritärer Schock. Und zugleich hat sich das, was da gerade in den USA passiert, über Jahrzehnte aufgebaut, Sparpolitiken, der Abbau sozialer Infrastrukturen und die Schwäche progressiver Antworten sind der Nährboden rechter und faschistischer Kräfte. Kurz gesagt: Wenn wir den Aufstieg Trumps verstehen wollen, müssen wir über den Neoliberalismus reden. Parallel dazu ist in den USA in den vergangenen Jahren vielfältiger Widerstand entstanden – von neuen Gewerkschaftsformen über dezentrale Bewegungen bis zu jungen, linken Politiker*innen.
Gemeinsam wollen wir diskutieren:
Wie ist es zu Trump gekommen – und welche Rolle spielten Sozial- und Wirtschaftspolitik dabei?
Wie wird in den USA aktuell über Faschismus diskutiert, auch im Vergleich zur ersten Trump-Präsidentschaft? Was drückt sich im Erfolg des neuen New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani aus? Was können wir aus Erfolgen, Rückschlägen und „Lichtblicken“ der US-Linken für unsere eigenen Kämpfe lernen? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen von Widerstand?
Lukas Hermsmeier ist freier Journalist und Autor und lebt in New York. Er schreibt regelmäßig über US-Politik, Gewerkschaften, soziale Bewegungen und autoritäre Entwicklungen – u. a. für Die Zeit, analyse & kritik und Die Wochenzeitung.
Für The New York Times kommentiert er deutsche Politik.
2022 erschien sein Buch „Uprising – Amerikas neue Linke“ (Klett-Cotta).
Organisiert von Bündnis Unkürzbar! Bremen in Kooperation mit Ver.di und der Rosa Luxemburg Initiative Bremen
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